Ein Mann aus Genf wollte das kantonale Betreibungsamt wegen unvollständiger Auskünfte belangen. Die Richter traten auf seine Eingabe nicht ein.
Eine Frau wollte die für ihren Vater angeordnete Beistandschaft stoppen. Die Richter traten auf ihre Eingabe nicht ein, weil sie die Anforderungen nicht erfüllte.
Ein Grundeigentümer hatte einen illegal sanierten Stall behalten wollen. Die Richter bestätigen: Der Stall muss weg.
Ein Tessiner wollte sich im Scheidungsverfahren gegen die Weiterleitung eines Schreibens an seine Anwältin wehren. Die Richter traten auf seine Klage nicht ein.
Eine Therapeutin verwendete den Titel «Psycho-Sexologin», obwohl sie keinen anerkannten Psychologieabschluss besitzt. Das Gericht bestätigt die Busse von 500 Franken.
Ein Nigerianer verkaufte in der Waadt Kokain und hielt sich illegal in der Schweiz auf. Seine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe wird bestätigt.
Ein Hauseigentümer in Wohlen bei Bern wollte sein altes Einfamilienhaus abreissen und neu bauen. Die Richter lehnten das Baugesuch ab, weil der Neubau mit der bestehenden Garage eine unzulässige Einheit bilden würde.
Ein Mann wurde schuldlos für mehrere Delikte verurteilt und sitzt in Sicherheitshaft. Sein Gesuch um sofortige Entlassung scheiterte, weil er es nicht ausreichend begründete.
Eine Frau wehrte sich gegen die Berechnung ihres Existenzminimums durch ein Betreibungsamt. Ihre Klage wurde nicht behandelt, weil sie die Schulden zwischenzeitlich bezahlt hatte.
Ein Angeklagter wartete fast zwei Jahre auf seine Berufungsverhandlung. Die Richter gaben ihm recht: Das Kantonsgericht St. Gallen hat zu lange gezögert.