Ein Mann starb und hinterliess ein Testament. Seine Nichte wollte am Erbe beteiligt werden – die Richter wiesen ihr Anliegen ab.
Eine Firma forderte Schadenersatz aus dem Nachlass eines verurteilten Betrügers. Richter lehnten die Forderung ab, weil kein Beweis für die genaue Schadenshöhe vorlag.
Eine Firma wehrte sich gegen eine Geldforderung des Bundes – ohne Erfolg. Ihre Eingabe ans höchste Gericht war ungenügend begründet.
Eine Firma konnte den Konkurs nicht abwenden, weil sie die Schuldentilgung nicht rechtzeitig belegen konnte. Die Richter bestätigten die Konkurseröffnung.
Eine angolanische Diamantenfirma kann eine Schiedsgerichtsforderung von 368'000 Franken nicht eintreiben. Sie steht unter dem Einfluss einer sanktionierten russischen Gesellschaft.
Ein Rechtspraktikant am Aargauer Verwaltungsgericht wurde nach drei Wochen wegen Konflikten am Arbeitsplatz entlassen. Die Richter bestätigten die Kündigung als rechtmässig.
Eine Walliser Arztpraxis wollte von einer ehemaligen Angestellten ĂĽber 23'000 Franken zurĂĽck. Die Richter wiesen die Forderung ab.
Ein Sohn kündigte seinen Eltern die Wohnung auf dem Familienbetrieb. Die Richter erklären die Kündigung für ungültig.
Ein ungarischer Club hatte einen Trainervertrag einseitig aufgelöst und danach eine FIFA-Strafe ignoriert. Das Sportschiedsgericht und die Richter in Lausanne bestätigten die Zahlungspflicht.
Ein Ehepaar aus dem Waadtland wollte eine versäumte Frist in einem Steuerstreit mit Schaffhausen nachträglich wiederherstellen. Das Bundesgericht tritt auf die Beschwerde nicht ein und auferlegt dem Paar die Verfahrenskosten.
Willisau wollte GrundeigentĂĽmer fĂĽr den Bau einer Strasse zur Kasse bitten. Das Bundesgericht trat auf die Klage der Stadt gar nicht erst ein.
Ein Tessiner Ehepaar versäumte es, einen Kostenvorschuss von 5000 Franken zu leisten. Das Bundesgericht bestätigt, dass ihre Beschwerde deshalb zu Recht abgewiesen wurde.
Ein verurteilter Mann wollte seine Landesverweisung mit seiner Scheidung anfechten. Das Bundesgericht lehnte den Antrag ab.
Ein Genfer Polizist wurde nach einer Anhörung von allen Vorwürfen entlastet. Das Bundesgericht verweigert ihm nun die Erstattung seiner Anwaltskosten.
Ein Arbeitnehmer warf seinem Arbeitgeber Mobbing und missbräuchliche Kündigung vor. Das Bundesgericht wies seine Klage ab.
Ein Thurgauer Obergericht ordnete die Löschung von Schuldbriefen im Grundbuch an. Das Bundesgericht hat diesen Entscheid nun aufgehoben und die Sache zurückgewiesen.
Eine Softwarefirma lieferte eine Anwendung nicht rechtzeitig. Das Bundesgericht bestätigt: Die Kundin durfte den Vertrag rechtmässig kündigen und erhält ihr Geld zurück.
Eine GmbH in Liquidation klagte wiederholt gegen das Thurgauer Konkursamt. Das Bundesgericht trat auf die Beschwerde nicht ein und auferlegte der Firma und ihrer Geschäftsführerin die Kosten.
Ein Freiburger Ehepaar wollte höhere Krankheitskostenabzüge bei den Steuern 2019 durchsetzen. Das Bundesgericht trat auf die Beschwerde nicht ein, weil sie den formalen Anforderungen nicht genügte.
Italien wollte Steuerdaten einer Schweizer Firma erhalten. Das Bundesgericht weigerte sich, den Fall zu behandeln.
Ein Postangestellter hatte Bargeld aus Briefsendungen gestohlen – und wurde dabei durch eine Täterfalle überführt. Das Bundesgericht bestätigt die Verurteilung.
Ein Mann wurde wegen Veruntreuung, Betrug und weiterer Delikte zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Bundesgericht beanstandet die Berechnung der Strafe und verlangt eine neue BegrĂĽndung.
Eine Ghanaerin wollte in der Schweiz ihren deutschen Verlobten heiraten. Das Bundesgericht verweigert ihr die dafür nötige Kurzaufenthaltsbewilligung.