Ein verurteilter Bankräuber wollte weniger Strafe, die Staatsanwaltschaft wollte mehr Verurteilungen. Beide scheitern vor den Bundesrichtern.
Ein Arzt missbrauchte eine Patientin während einer Massage in seiner Praxis. Das Berufsverbot mit Patientenkontakt bleibt lebenslänglich bestehen.
Ein Ehepaar wollte eine Vizepräsidentin des Obwaldner Obergerichts aus dem Verfahren ausschliessen. Das Bundesgericht lehnte dies ab.
Ein Beschuldigter aus Obwalden forderte Einsicht in angeblich gelöschte Akten. Die Richter wiesen seine Forderungen ab – seine Vorwürfe seien blosse Spekulation.
Eine Hilfsarbeiterin erhielt nach einem Arbeitsunfall befristet eine IV-Rente. Eine Weiterführung lehnen die Richter ab.
Ein des Vergewaltigens beschuldigter Mann wehrte sich gegen die Auswertung seiner Geräte. Die Richter gaben ihm recht: Das Datenschutzverfahren muss neu aufgerollt werden.
Zwei Mieter aus Genf wollten ein Urteil im Mietstreit anfechten. Weil sie den verlangten Kostenvorschuss trotz mehrerer Fristerstreckungen nicht bezahlten, trat das Gericht nicht auf ihre Klage ein.
Ein Mann erstattete Strafanzeige gegen einen anderen Beteiligten eines Erbschaftsstreits. Die Richter bestätigten die Einstellung des Verfahrens.
Ein Ehepaar zeigte den Gemeindepräsidenten und den Schulratspräsidenten von Diepoldsau an. Die Richter lehnten eine Strafverfolgung ab.