Ein Mann wurde wegen Kokainhandels verurteilt, obwohl das Gericht einen höheren Reinheitsgrad annahm als in der Anklage stand. Das Bundesgericht gibt ihm nun teilweise recht.
Ein Mann wurde vom Thurgauer Obergericht wegen Mordes zu 17 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte sein Opfer in einen Wald gelockt, erschossen und anschlieĂźend mit einem Betonelement im See versenkt.
Ein Solothurner Unternehmer wollte den über ihn verhängten Konkurs aufheben lassen. Das Bundesgericht hat seine Beschwerde abgewiesen und die Konkurseröffnung bestätigt.
Ein in die Schweiz gezogener Mann wollte verhindern, dass seine Bankdaten nach Griechenland ĂĽbermittelt werden. Das Bundesgericht weist seine Beschwerde ab und erlaubt die Amtshilfe.
Eine Brasilianerin, die seit ihrem 12. Lebensjahr in der Schweiz lebt, erhält ein Aufenthaltsrecht. Das Bundesgericht anerkennt ihre besonders erfolgreiche Integration trotz fehlender Aufenthaltsbewilligung.
Eine Brasilianerin, die seit 2006 in der Schweiz lebte, muss das Land verlassen. Das Bundesgericht bestätigte, dass sie nach ihrer Scheidung von einem EU-Bürger kein Aufenthaltsrecht mehr hat.
Ein Vater wollte die Kosten für die behördliche Unterbringung seiner Tochter dem Kanton Bern auferlegen. Das Bundesgericht trat auf sein Begehren nicht ein, da diese Frage im laufenden Verfahren gar nicht behandelt werden konnte.
Eine Mongolin wollte nach der Trennung von ihrem italienischen Ehemann in der Schweiz bleiben. Das Bundesgericht bestätigt die Ablehnung ihrer Aufenthaltsbewilligung nach ihrem Tod.
Der Kanton Vaud muss fĂĽr die Insolvenz zweier Pensionskassen aufkommen. Das Bundesgericht reduziert den Schadenersatz jedoch um 70'000 Franken auf 4,1 Millionen Franken.
Ein Mieter wollte gegen VerfĂĽgungen des Berner Obergerichts vorgehen. Das Bundesgericht trat auf seine Beschwerde nicht ein, weil er den geforderten Kostenvorschuss nicht bezahlte.
Ein Mieter wollte gegen einen Entscheid des Berner Obergerichts vorgehen, zahlte aber den geforderten Kostenvorschuss nicht ein. Das Bundesgericht trat deshalb auf seine Beschwerde gar nicht erst ein.
Ein Mieterpaar muss seine 4,5-Zimmerwohnung in Baden räumen. Das Bundesgericht ist auf ihre Beschwerde nicht eingetreten, da diese nicht den formalen Anforderungen entsprach.
Ein Firmenadministrator muss für nicht bezahlte Sozialbeiträge seiner Firma persönlich aufkommen. Sein Rekurs scheiterte, weil er die geforderte Vorauszahlung für das Verfahren nicht leistete.
Ein Notar darf im Strafverfahren gegen eine Erbin aussagen, obwohl der verstorbene Kunde ihn nie vom Berufsgeheimnis entbunden hat. Das Bundesgericht bestätigt diesen Entscheid.
Das Bundesgericht bestätigt die Entbindung zweier Notare vom Berufsgeheimnis in einem Erbstreit zwischen Schwestern. Die Notare dürfen nun im Strafverfahren über ein Testament und eine Bargeldübergabe aussagen.
Das Bundesgericht erklärt die Beschwerden gegen den Notverkauf von Software und Büromöbeln als unzulässig. Beide Beschwerdeführer hatten keine Berechtigung, gegen den Verkauf vorzugehen.
Ein Arbeitgeber wollte ein Urteil zur Zahlung ausstehender Beträge an seinen Mitarbeiter anfechten. Das Bundesgericht wies seine Eingabe wegen mangelhafter Begründung zurück.
Eine Gemeinde muss trotz nicht gelieferter digitaler Werbetafeln die Leasingraten zahlen. Das Bundesgericht bestätigt, dass der Leasinggeber nicht für die ausgebliebene Installation haften muss.
Ein Mieter muss eine Geschäftsräumlichkeit in Genf unverzüglich verlassen. Das Bundesgericht wies seine Beschwerde ab, weil er die formalen Anforderungen nicht erfüllte.
Eine Frau aus dem Rotlichtmilieu wurde wegen Verdachts auf Kokainhandel abgehört. Das Bundesgericht hält die Überwachung für rechtmässig, da genügend Hinweise auf ein Drogengeschäft vorlagen.
Eine Mieterin konnte die Zwangsräumung ihrer Wohnung nicht verhindern. Das Bundesgericht wies ihre Beschwerde ab, weil sie die formalen Anforderungen nicht erfüllte.
Vier Mieter wurden vom Genfer Mietgericht zur Räumung ihrer Wohnung verurteilt. Das Bundesgericht wies ihre Beschwerde ab, weil diese weder Anträge noch Begründungen enthielt.
Die A.________ AG holte eine behördliche Sendung zu spät ab und verpasste dadurch die Zahlungsfrist für einen Gerichtskostenvorschuss. Das Bundesgericht bestätigt nun die Abweisung ihrer Beschwerde.
Die Staatsanwaltschaft wollte das Handy eines Mannes durchsuchen, der im Verdacht steht, vor einer Polizeikontrolle geflohen zu sein. Das Bundesgericht lehnt dies mangels ausreichender Beweise ab.
Eine GmbH und ein Einzelunternehmen kämpften erfolglos gegen ihre Mehrwertsteuerpflicht. Das Bundesgericht wies ihr Revisionsgesuch gegen ein früheres Urteil ab.
Ein nigerianischer Staatsangehöriger wurde wegen schwerem Drogenhandel zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Das Bundesgericht bestätigt nun den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung.
Das Bundesgericht bestätigt den Entzug der Berufsausübungsbewilligung eines Arztes, der Patientinnen sexuell missbraucht hat. Die Richter halten die Massnahme trotz der einschneidenden Folgen für verhältnismässig.
Ein Mann muss nach einem Messerangriff weiter in Untersuchungshaft bleiben. Das Bundesgericht bestätigte den Entscheid der Zürcher Behörden und sah eine Fluchtgefahr als gegeben an.
Eine GmbH zahlte den Gerichtskostenvorschuss für ihre Klage nicht vollständig. Obwohl nur 56 Franken fehlten, trat das Bundesgericht auf die Klage nicht ein und bestätigte das Urteil der Vorinstanzen.