Ein Mann wurde schuldlos für mehrere Delikte verurteilt und sitzt in Sicherheitshaft. Sein Gesuch um sofortige Entlassung scheiterte, weil er es nicht ausreichend begründete.
Eine Frau wehrte sich gegen die Berechnung ihres Existenzminimums durch ein Betreibungsamt. Ihre Klage wurde nicht behandelt, weil sie die Schulden zwischenzeitlich bezahlt hatte.
Ein Angeklagter wartete fast zwei Jahre auf seine Berufungsverhandlung. Die Richter gaben ihm recht: Das Kantonsgericht St. Gallen hat zu lange gezögert.
Ein Bürger wollte die Volksabstimmung vom Juni 2026 anfechten. Er hatte seine Klage jedoch zu spät eingereicht.
Ein Mann lagerte 804 Gramm reines Kokain im Keller seiner Mutter. Die Strafe wird von 45 auf 42 Monate Haft gesenkt.
Ein Mann bestritt, ausstehende Unterhaltsbeiträge zu schulden. Die Richter bestätigten, dass er 10'000 Franken plus Zinsen zahlen muss.
Ein Mann mit 17 Vorstrafen in elf Jahren scheitert mit seinem Versuch, die Landesverweisung zu verhindern. Die Richter sehen kein schützenswertes Interesse an einem Verbleib in der Schweiz.
Ein in Genf verurteilter Mann wollte seinen Schuldspruch anfechten. Seine Eingabe war jedoch zu wenig begründet und wurde nicht behandelt.
Ein Mann schmuggelte fast 500 Gramm Methamphetamin im Zug von Deutschland in die Schweiz. Die Richter bestätigten seine Verurteilung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren.
Eine Arbeitnehmerin wollte ihren Genfer Arbeitgeber wegen unrechtmässig behaltener IV-Gelder anzeigen. Die Richter verweigerten ihr die Stellung als Klägerin im Strafverfahren.
Ein Ehepaar wollte eine Betreibung über 500 Franken Gerichtskosten anfechten. Die Richter wiesen die Klage ab.
Eine Nageldesignerin arbeitete ohne Bewilligung in einem Basler Nagelstudio. Ihre Verurteilung bleibt bestehen.
Eine seit 1982 betriebene Motocross-Piste in der Landwirtschaftszone war nie richtig bewilligt. Die Eigentümer müssen das Gelände nun wiederherstellen.