Eine Frau mit Fibromyalgie und Depression hatte Anspruch auf eine ganze IV-Rente erstritten. Die obersten Richter hoben diesen Entscheid auf.
Ein Migrant verpasste die Frist, um gegen einen abgelehnten Familiennachzug vorzugehen. Die Richter bestätigten, dass seine Klage zu spät eingereicht wurde.
Ein Mann aus der Dominikanischen Republik verliert sein Aufenthaltsrecht, weil seine Ehe mit einer Schweizerin weniger als drei Jahre dauerte. Die Richter bestätigen die Ausweisung.
Ein Mann kämpft um seine Aufenthaltsbewilligung in Basel, scheitert aber mit dem Antrag auf kostenlose Rechtsvertretung. Das Gericht trat auf seine Eingabe nicht ein, weil sie keine ausreichende Begründung enthielt.
Eine Frau wurde 2020 von der Stadtpolizei Zürich gefesselt, auf dem Boden sitzend bewacht und musste die Toilette bei offener Tür benutzen. Die Richter stellen fest: Die Behandlung war erniedrigend und rechtswidrig.
Ein österreichischer IS-Sympathisant wurde aus der Schweiz ausgewiesen. Sein Gesuch um kostenlose Rechtsvertretung für das Beschwerdeverfahren wird abgelehnt.
Einem Walliser Arzt wurde die Zulassung vorläufig entzogen und eine psychiatrische Begutachtung angeordnet. Seine Eingabe gegen ein früheres Urteil wurde nun erneut abgewiesen.
Eine Schwedin kämpft um ihr Bleiberecht in der Schweiz. Bundesrichter heben ein früheres Urteil auf und schicken den Fall zurück ans Bundesverwaltungsgericht.
Ein Patient klagte gegen ein Genfer Spital wegen angeblicher Behandlungsfehler. Er erhält keine staatliche Unterstützung für das Gerichtsverfahren, weil seine Klage kaum Aussicht auf Erfolg hat.
Ein verurteilter Bankräuber wollte weniger Strafe, die Staatsanwaltschaft wollte mehr Verurteilungen. Beide scheitern vor den Bundesrichtern.
Ein Arzt missbrauchte eine Patientin während einer Massage in seiner Praxis. Das Berufsverbot mit Patientenkontakt bleibt lebenslänglich bestehen.
Ein Ehepaar wollte eine Vizepräsidentin des Obwaldner Obergerichts aus dem Verfahren ausschliessen. Das Bundesgericht lehnte dies ab.
Ein Beschuldigter aus Obwalden forderte Einsicht in angeblich gelöschte Akten. Die Richter wiesen seine Forderungen ab – seine Vorwürfe seien blosse Spekulation.