Eine geschiedene Mutter wollte mehr Unterhalt fĂĽr ihren Sohn. Die Richter liessen ihre Eingabe nicht zu, weil sie zu wenig begrĂĽndet war.
Zwei Mieter wehrten sich gegen ihre Ausweisung aus einer Wohnung, zogen ihren Einspruch aber zurĂĽck. Sie mĂĽssen nun die Verfahrenskosten von 500 Franken bezahlen.
Eine Frau wollte einen Entscheid im Mietstreit anfechten. Ihre Eingabe war zu wenig begrĂĽndet und wurde nicht behandelt.
Ein Mann hatte in seiner Gefängniszelle Feuer gelegt und dabei grossen Schaden angerichtet. Nun wurde er vom Vorwurf der vorsätzlichen Brandstiftung freigesprochen – der Fall geht zurück ans Berner Gericht.
Ein wegen sexueller Handlungen mit Kindern verurteilter Mann wird verwahrt. Alle Therapiemöglichkeiten sind ausgeschöpft, das Rückfallrisiko bleibt hoch.
Ein Mann aus der Dominikanischen Republik durfte nach seiner Scheidung keine neue Aufenthaltsbewilligung erhalten. Die Richter bestätigten die Entscheidung der Zürcher Behörden.
Ein ehemaliger Investmentchef bekam weniger Arbeitslosengeld als vom ZĂĽrcher Gericht zugesprochen. Die Unia Arbeitslosenkasse setzte sich mit ihrer tieferen Berechnung durch.
Ein Walliser Primarlehrer hatte eine Schülerin mehrfach begrapscht. Die Richter bestätigen seine Verurteilung vollumfänglich.
Ein Gefangener wehrte sich gegen Disziplinarstrafen, wurde aber vorzeitig entlassen. Die Richter erklärten seine Beschwerden für gegenstandslos.
Ein Zürcher Kulturverein scheiterte mit seinem Gesuch um jährliche Theaterförderbeiträge. Er hatte Einwände gegen die Jury zu spät vorgebracht.
Eine Frau wurde mit über 65 Gramm reinem Kokain erwischt. Richter bestätigen die Verurteilung wegen schweren Drogenhandels.
Ein Mann zahlte fast 1000 Franken fĂĽr eine Kamera, die nie ankam. Die Bundesrichter verpflichten die Genfer Staatsanwaltschaft nun, den Fall zu untersuchen.
Ein verurteilter Drogenkurier wartete 14 Monate auf die schriftliche UrteilsbegrĂĽndung. Das Bundesgericht schickt den Fall zur neuen Strafbemessung zurĂĽck.
Ein Hofweibel hatte einem Stellenbewerber eine Anstellung als Chauffeur gegen Zahlung von 2000 Euro angeboten. Die Verurteilung wegen Bestechung bleibt bestehen.
Ein wegen Veruntreuung verurteilter Fahrlehrer wollte seinen frĂĽheren Chef anzeigen. Die Richter traten auf seine Eingabe nicht ein.
Eine Familie hatte versucht, eine Aufenthaltsbewilligung für ihre Tochter zu erwirken. Nachdem sie ihre Klage zurückzogen, ist die Ausweisung rechtskräftig.
Ein burundischer Augenarzt wollte eine Verfahrenseinstellung zu seinen Gunsten anfechten. Die Richter traten auf sein Begehren nicht ein.
Ein verurteilter Manager aus dem Kanton Schwyz erhält eine neue Berufungsverhandlung. Die Staatsanwaltschaft hätte zwingend anwesend sein müssen.
Ein Arzt wollte verhindern, dass sein eingestelltes Strafverfahren neu aufgerollt wird. Die Richter in Lausanne lehnten seinen Einwand ab.
Eltern aus Winterthur wollten, dass ihr Sohn in dasselbe Schulhaus wie sein jüngerer Bruder kommt. Die Richter bestätigten die Zuteilung der Stadt.
Ein Mann wurde wegen gewerbsmässigen Betrugs an über 100 Opfern zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Die Richter bestätigten die Strafe vollumfänglich.
Anwohner wehrten sich gegen den Ausbau einer Mobilfunkanlage ausserhalb der Bauzone. Die Richter gaben dem Telekommunikationsunternehmen recht.
Ein privates Rettungsunternehmen wollte ohne Gemeindeauftrag in die ZĂĽrcher Einsatzzentrale eingebunden werden. Die Richter lehnten dies ab.
Ein 1994 ermordeter Italiener hinterliess Vermögen in der Schweiz. Seine Geschwister meldeten sich zu spät – der Kanton Genf behält das Geld.
Ein Betrugsopfer forderte Geld aus der Ersatzforderung gegen den Täter. Richter geben ihm nun das Recht, diesen Anspruch prüfen zu lassen.
Ein Mann hatte Investoren mit falschen Versprechen um ĂĽber 19 Millionen Franken geprellt. Die Strafe von sechs Jahren Freiheitsentzug bleibt bestehen.
Eine GmbH in Liquidation wehrte sich gegen das Konkursamt Thurgau – ohne Erfolg. Die Richter wiesen die Eingabe als unzulässig und missbräuchlich ab.
Eine Mutter wollte höhere Unterhaltsbeiträge für ihre Kinder durchsetzen. Ihr Anliegen ist derzeit nicht behandelbar, weil das Scheidungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist.
Eine Schwyzer Holdinggesellschaft wollte Verluste aus 2018 mit späteren Gewinnen verrechnen. Die Richter lehnten dies ab, weil die Firma damals noch als Holdinggesellschaft besteuert wurde.
Ein Bauarbeiter verletzte sich 2017 am Knie. Die Suva stellte Leistungen ein – zu Recht, wie die Richter nun entschieden.
Ein Ehepaar, das jahrelang als Hauswartsehepaar tätig war, muss seine Dienstwohnung räumen. Die Richter bestätigten die Kündigung und ordneten den Auszug an.
Ein Versicherungsvertreter forderte von seiner ehemaligen Arbeitgeberin Rückerstattung seiner Geschäftsauslagen. Die Richter bestätigten, dass ihm Fahrt- und Telefonkosten zu erstatten sind.
Einem Elternpaar aus dem Kanton Waadt wurde das Aufenthaltsbestimmungsrecht fĂĽr ihren Sohn entzogen. Die Richter traten auf ihre Beschwerde nicht ein.
Zwei Eltern wollten eine Friedensrichterin in einem Kinderschutzverfahren ablehnen. Das oberste Gericht trat auf ihre Eingabe nicht ein.
Ein Mann aus der Waadtländer Riviera wehrte sich gegen eine Pfändung. Das Bundesgericht erklärte sein Verfahren für gegenstandslos.
Ein Ehepaar aus dem Kanton Waadt reichte seine Beschwerde in einem Steuerstreit zwei Tage zu spät ein. Das Bundesgericht trat deshalb nicht auf den Fall ein.
Ein Walliser Vater wollte weniger Unterhalt für seine drei Kinder zahlen. Die Richter bestätigten die höheren Beträge.
Vier Entwickler der Simulationssoftware FLUKA stritten mit dem CERN um Urheberrechte. Sie mĂĽssen ihren Fall vor einem internationalen Arbeitsgericht einbringen.
Ein Mann wurde im Wallis mit über 18 Gramm Marihuana erwischt und zu einer Busse von 400 Franken verurteilt. Die Richter bestätigten das Urteil und lehnten eine Reduktion der Strafe ab.
Eine Frau wollte eine Steuerveranlagung von 2017 anfechten – viel zu spät. Das Bundesgericht trat auf ihre Eingabe nicht ein und auferlegte ihr Verfahrenskosten.
Eine Firma wollte das Gutachten ihrer Rechtsschutzversicherung anfechten. Die Richter traten auf die Klage nicht ein, weil das Gutachten nicht verbindlich ist.
Zwei Kabelfirmen stritten um ihren ähnlichen Namen. Die Richter sahen keine Verwechslungsgefahr – trotz identischem Wortsinn.
Eine Frau wollte von den Nachlassverwaltern ihrer Mutter umfassende Unterlagen seit 2002. Richter entschieden: Für die bereits 2011 aufgeteilten Vermögenswerte besteht kein Anspruch mehr.
Eine Frau betrieb Kitesurf auf dem Waadtländer Teil des Murtensees – verboten laut kantonalem Reglement. Die Richter bestätigten die Busse von 150 Franken.
Mehrere Anwälte hatten ein gefälschtes Schiedsurteil erstellt, um Videoaufnahmen als echt erscheinen zu lassen. Die Erben eines betroffenen Politikers erhalten trotzdem keine Entschädigung aus der Schweiz.
Ein ehemaliger kuwaitischer Minister liess einen gefälschten Schiedsspruch erstellen, um seine Glaubwürdigkeit zu stärken. Die Verurteilung wegen Urkundenfälschung bleibt bestehen.
Ein Türke sitzt in Ausschaffungshaft, obwohl er ein neues Asylgesuch eingereicht hat. Die Richter bestätigen die Haft als rechtmässig.